Die Jahre 2010 bis 2019 waren eine Zeit großer Veränderungen für Magic: The Gathering. Das Spiel entwickelte sich von einem Hobby für Fans zu einem riesigen weltweiten Erfolg.
Der Beginn des Jahrzehnts (2010–2012)
Zu Beginn dieses Zeitraums wurde Magic noch in moderaten Mengen produziert. Diese Ära wird oft als das „Silberne Zeitalter“ bezeichnet.
- Die Rückkehr der Sprachen: Obwohl das Set Magic 2011 das traditionelle Chinesisch zurückbrachte, blieb die Anzahl der gedruckten Karten bis zur Veröffentlichung von Return to Ravnica überschaubar.
- Karten aus dieser Zeit werden von Sammlern oft sehr geschätzt, da sie in geringeren Mengen produziert wurden als heute.
Der Wendepunkt 2012: der Druck-Boom

Mit der Veröffentlichung von Return to Ravnica Ende 2012 änderte sich alles. Von diesem Moment an wurde das Spiel unglaublich beliebt (oder unglaublich viel gedruckt?).
Das Ziel war einfach: die Nachfrage von Millionen neuer Spieler zu decken. Das Spiel wandelte sich von einem Nischenmarkt zu einer massiven industriellen Produktion.
Mehr Karten für alle: Sogar die Editionen in traditionellem Chinesisch waren von der massiven Zunahme der Druckmengen betroffen.
Eine Zeit unglaublicher Kreativität
Trotz der Produktionssteigerung blieb die Qualität der Geschichten und der erschaffenen Welten sehr hoch. In dieser erfolgreichen Phase entstanden neue Universen, die die Geschichte von Magic geprägt haben:
- Innistrad (2011): Eine Welt voller Vampire und Werwölfe.
- Theros (2013): Inspiriert von der griechischen Mythologie.
- Khans of Tarkir (2014): Die Welt der Drachen und Kriegerclans.
- Ixalan (2017): Ein Universum voller Piraten und Dinosaurier.
Scryfall-Setliste, die das Projekt abdeckt:


Kurz gesagt: Dieses Jahrzehnt hat Magic verändert. Das Spiel wurde dank des massiven Drucks leichter zugänglich, aber vor allem gelang es, fantastische Welten zu erschaffen, die die Spieler noch heute lieben.